Saal Raské-Reuten abgebrannt



Das völlig ausgebrannte Saalgebäude

Lommersweiler. - Am Samstagmorgen (19. April 1969) um 9 Uhr fiel der Saal Raské-Reuten einem Brand zum Opfer. Im Inneren waren Tische für die Teilnehmer einer Beerdigung gedeckt. Das Kaffeewasser stand auf dem Feuer, und es wird angenommen, dass der Brand dort entstanden ist. Möglicherweise war eine der Gasleitungen defekt, so dass sich bereits in der Nacht Gas aufgestaut hat, was sich dann  an den Flammen entzündete. Ein Mitglied des Musikvereins hat den Schellenbaum retten können, bevor wie durch eine Explosion die Flammen Besitz vom gesamten Gebäude ergriffen.

Der Saal befindet sich vom Wohnhaus in einer Entfernung von weniger als zwei Metern und glücklicherweise stand der ziemlich heftige Wind so, dass er die Flammen vom Hause abtrieb.

Das ganze ging mit sehr großer Geschwindigkeit vor sich, und in weniger als einer halben Stunde war der Saal und der gesamte Inhalt verbrannt. Die schnell eintreffende Feuerwehr von St.Vith griff zwar ein, musste sich aber angesichts des sich schnell ausdehnenden Brandherdes auf den Schutz des  Wohnhauses beschränken. Der angerichtete Schaden ist außerordentlich bedeutend, und die diesjährigen Festlichkeiten in Lommersweiler werden wohl gleichzeitig ein Opfer der Flammen geworden sein.



Rauchende Trümmer sind das einzige, was von dem Saal Raské-Reuten in Lommersweiler übrigblieb. Wohnhaus, Gaststube und Stallungen konnten gerettet werden.